Einladung zur Eröffnung der Sonderausstellung „Ernst und Karola Bloch – Eine fotografische Reise durch ein bewegtes Leben“ mit einem Vortrag von Roland Beer „,…denn ohne Arbeit kann man nicht leben‘ – Die Architektin Karola Bloch“ am 27. August 2026 um 18.00 Uhr im Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen/Rhein. Eintritt frei.
Die Veranstaltung eröffnet Prof. Dr. Dr. Matthias Mayer vom Ernst-Bloch-Zentrum Ludwigshafen/Rhein. Ihm folgt ein Grußwort von Welf Schröter, Mitherausgeber der Texte und Schriften Karola Blochs im Talheimer Verlag. Im Hauptvortrag spricht Roland Beer über das Leben und das Werk der Architektin Karola Bloch (1905-1994).
Als Frau, Jüdin und Sozialistin behauptete sie sich mit starkem Willen in einer von Männern dominierten Welt, in Europa und den USA. In den 1950er-Jahren war sie die führende Planerin von Kindereinrichtungen in der DDR. Als Anhängerin des „Neuen Bauens“ stand sie für die Ideale der Architekturmoderne, mit besonderem Blick auf das Soziale und die Perspektive der Frauen.
Roland Beer ist freier Stadtplaner, Fotograf und Autor. Er studierte in Stuttgart, Kaiserslautern und Halle/Saale und lebt seit 2003 in Leipzig. Seit 2019 widmet er sich kultur- und architekturhistorischen Forschungsprojekten – darunter zum Architekten Otto Fischbeck, zu Karola Bloch und zur Malerin Ruth Eitle. Gemeinsam mit Claudia Lenz verfasste er das Buch „,…denn ohne Arbeit kann man nicht leben‘ – Die Architektin Karola Bloch“ (Talheimer Verlag).
Im Anschluss an den Vortrag wird die neue Sonderausstellung „Ernst und Karola Bloch – Eine fotografische Reise durch ein bewegtes Leben“ eröffnet.
Näheres zum bebilderten Beer/Lenz-Doppelband
http://bloch-blog.de/denn-ohne-arbeit-kann-man-nicht-lebendie-architektin-karola-bloch/
Lesungen über Karola Bloch zum Anhören: https://bloch-blog.de/karola-bloch/
Bücher zu Karola Bloch: https://bloch-blog.de/buecher-zu-karola-bloch/
.